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Mischhaut

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„Wir wollen die Natur erhalten. In ihrer Ursprünglichkeit. Um dabei mitzuhelfen, die Existenz vieler Menschen auf der ganzen Welt zu sichern. Und wir möchten den Erfolg mit allen teilen, die ihn ermöglichen. Das ist wahrer Luxus.“ 

Margot Esser, Firmengründerin

Hauttypen

Kennen Sie Ihren Typ? Wir meinen: Ihren Hauttyp! Dynamisch, vielseitig und pflegebedürftig ist unser größtes Organ. Als Spiegelbild unserer Seele zeigt sie uns auch, wie wir leben. Und wie wir uns fühlen. Verschiedene Strukturen und vielfältige Pigmentierungen machen sie einzigartig. Unsere Haut steckt einfach voller Überraschungen. Und alle Hauttypen sind so unterschiedlich wie wir selbst. 
Deshalb sollte die schonende Pflege wirklich individuell abgestimmt sein: auf Ihren Typ. Damit Ihre Haut gesund, schön und entspannt aussieht. Wie Sie Ihren eigenen Hauttypen herausfinden und welche es überhaupt gibt, erfahren Sie im folgenden Artikel.


 
Welche Hauttypen gibt es? 

Durchforsten wir das Internet, bekommen wir schnell das Gefühl, es gäbe unzählige Hauttypen. Sie stoßen auf zahlreiche Begrifflichkeiten wie nervöse, atrophische, angegriffene oder gereizte Haut uvm. 
Die wesentlichen Hautbilder lassen sich aber auf wenige Grundtypen reduzieren und feste Hauttypen bestimmen. Es wird unterschieden zwischen: 


•         normaler Haut 
•         Mischhaut 
•         trockener Haut 
•         fettiger oder auch öliger Haut 
•         sensibler, empfindlicher Haut 


 Bei allen anderen Bezeichnungen handelt es sich genaugenommen um Hautzustände, die jeden Hauttyp betreffen können. Das gilt auch für sensible und empfindliche Haut. Dieser Hautzustand ist heute allerdings dermaßen verbreitet, dass er sich als eigenständiger Hauttyp etabliert hat. Aber jeder kann sensibel und mit Empfindlichkeiten reagieren. 
Welcher Hauttyp Sie sind, richtet sich danach, wie Ihre Talg- und Schweißdrüsen arbeiten. Und wie gut Ihre Haut während des Hauterneuerungsprozesses Fette und Feuchtigkeit im richtigen Verhältnis produziert. Weiterhin ist entscheidend, wie gut diese Feuchtigkeit dann gespeichert werden kann. 

 

Lässt sich unser Hauttyp verändern? 

Unser Hauttyp wird uns sozusagen in die Wiege gelegt. Er ist in unseren Genen angelegt. Jedoch wird er von vielen weiteren Faktoren beeinflusst. Ob von Alterung RATGEBER ANTI-AGING & VERJÜNGUNG oder auch von seelischen Faktoren, wie Stress und verschiedenen Einflüsse, wie z.B. den Jahreszeiten. All das spielt eine entscheidende Rolle. Und wirkt sich genauso auf den Zustand unserer Haut aus. Hautpflege muss also immer wieder auch den Umständen angepasst werden. 
Babys und Kleinkindern haben oft trockene Haut. Bei größeren Kindern normalisiert sich das meist zu normaler Haut. Geht es in die Pubertät, bekommen viele eine fettige Haut oder eine Mischhaut. Je älter wir werden, umso trockener wird unsere Haut dann wieder.  
Der Grundtyp ist also festgelegt und lässt sich nicht verändern. Doch Ihr Hautzustand folgt keinem festen Schema, denn Ihre Haut verändert sich immer wieder.


 
Hauttyp oder Hautzustand, wo ist der Unterschied?

Über die wenigen Grundtypen ist unser Hauttyp also genetisch festgelegt. Alles, was noch dazukommt, sind die sogenannten Hautzustände. Und ein Zustand lässt sich in den meisten Fällen behandeln und verändern.

Von den verschiedenen Hautzuständen kann jede Haut betroffen sein. Es gibt aber Hautzustände, von denen manche Hauttypen mehr betroffen sind als andere. Fettige Haut neigt z.B. häufig zu Akne. 


 
Die bekanntesten Hautzustände sind


•         Akne und unreine Haut RATGEBER PROBLEMHAUT
•         reife oder atrophische Haut RATGEBER ANTI-AGING & VERJÜNGUNG
•         Pigmentstörungen 
•         Gefäßlabile Haut, Couperose 
•         Ekzeme, trockene Stellen 


 
Wie unterscheiden sich die verschiedenen Hauttypen? Was ist bei der Pflege besonders wichtig? 
 


Normale Haut 

So sieht die Haut im Idealzustand aus. Bei Erwachsenen findet sicher dieser Typ nur sehr selten. Die Haut ist weder zu trocken noch zu fettig. Sie ist gut geschützt, wird nicht sofort rot oder gereizt. Ihre Poren sind fein und gar nicht oder kaum sichtbar. Die Haut ist glatt, gut durchblutet und sie zeigt einen rosigen Teint. 
Ziel ist es, diesen wünschenswerten Zustand möglichst lange zu erhalten. Menschen mit einer normalen Haut haben oft das Gefühl, dass Sie sich nicht pflegen müssen. Richtige Pflege ist aber auch hier schon in jungen Jahren sehr wichtig. Die Pflegeprodukte sollten die natürlichen Haut- und Regenerationsprozesse gut unterstützen und erhalten. RATGEBER NORMALE HAUT 


 

Mischhaut 

Mischhaut zeigt sich in allen Gesichtsbereichen ganz unterschiedlich.
Die Gesichtsmitte, die sogenannte T- Zone - Stirn, Nase, Kinn - ist fettig, großporig, neigt zu Mitessern und Entzündungen. Die Gesichtsseiten - Wangen - dagegen sind trocken, spröde und neigen zu Rötungen. 
Bei diesem Hauttyp gilt es darauf zu achten, dass beide Bereiche sehr unterschiedliche Pflegebedürfnisse haben. 
Die verwendeten Produkte müssen also sowohl nährend, intensiv pflegend und beruhigend sein, um den trockenen Stellen gerecht zu werden. Sie sollten aber auch viel Feuchtigkeit spenden, entzündungshemmend und mattierend auf den fettigen Bereich wirken. RATGEBER MISCHHAUT


 
Trockene Haut 

Trockene Haut ist meist sehr dünn und hat ein zartes Erscheinungsbild. Die Haut ist rosig mit sehr feinen Poren. Es zeigen sich keine Unreinheiten. Trockene Haut neigt aber zu Schuppigkeit, rauen Stellen und auch Rötungen. 
Wer sich nicht sofort nach dem Waschen eincremt, empfindet ein starkes Spannungsgefühl. Trockene Haut muss tagtäglich mit viel Feuchtigkeit, aber auch mit reichhaltigen Fetten und Ölen versorgt werden. Es ist wichtig trockene Haut mit reichhaltigen Cremes vor Kälte und Umwelteinflüssen zu schützen. Sie neigt früher als andere Hauttypen zur Faltenbildung. Ihre Mimik überdehnt die dünne Haut schneller. 
Deshalb ist es besonders wichtig, frühzeitig mit guter Pflege vorzubeugen. 
RATGEBER TROCKENE HAUT


 
Fettige, ölige Haut 

Fettige Haut hat einen sicht- und fühlbaren Fettglanz. Dieser ist sehr intensiv in der T- Zone also auf Stirn, Nase und Kinn zu erkennen. Sie glänzt auffällig und wirkt manchmal auch schnell „schweißig“ und feucht. Die Haut ist großporig und uneben. Und eher dick und robust. Sie reagiert nicht so schnell sensibel. 
Allerdings ist sie häufig blass, da sie nicht so gut durchblutet ist. Fettige Haut bekommt schnell verstopfte Poren. Das überschüssige Hautfett ist dann ein idealer Nährboden für Bakterien. Ölige Haut neigt daher schnell zu Unreinheiten und Entzündungen.  
Es gibt auch fettige Haut die keine öligen, sondern einen trockenen Talgfluss haben. Gleichzeitig leiden sie dann unter Feuchtigkeitsmangel. In der kosmetischen Fachsprache nennt man diesen Hauttyp Seborrhö Sicca. Dieser Typ ist nicht ganz leicht zu diagnostizieren und wird häufig mit trockener Haut verwechselt. 


Empfindliche, sensible Haut 

Empfindliche Haut ist schnell gereizt und reagiert dann mit Rötungen, Irritationen und Juckreiz. Es können sich auch stärkere Reaktionen wie Quaddeln und Bläschen zeigen. Die Kosmetikerin unterscheidet zwischen drei Arten von Empfindlichkeit: 

•         mechanische Empfindlichkeit
•         chemische Empfindlichkeit
•         physikalische Empfindlichkeit 

Mechanische Empfindlichkeit bedeutet, dass die Haut stark auf Reize wie Druck, Berührung und Reibung reagiert. Das kann eine starke Rötung oder auch Schwellung auf Zupfen, Wachsen oder ein intensives Peeling sein.
Bei einer chemischen Empfindlichkeit reagiert die Haut sensibel oder auch allergisch auf bestimmte Inhaltstoffe. Grundsätzlich kann die Haut im individuellen Fall auf jeden Wirkstoff oder Inhaltsstoff reagieren. Oft sind aber vor allem Duft- und Konservierungsstoffe oder auch vergällter Alkohol die Auslöser für Reizungen. 
In diesem Fall sind Produkte zu empfehlen, die auf klassische Reizstoffe verzichten. PHILOSOPHIE PHARMOS NATUR 
Physikalische Empfindlichkeit bedeutet, dass die Haut besonders auf Reize wie Sonne, Wärme und Kälte reagiert. Deshalb braucht diese Haut viel Achtsamkeit bei der Auswahl von Sonnen- und Kälteschutz. In der Sauna z.B. setzt sich die Haut extremen Reizen aus. Da sollte man vorsichtig sein. SUN HARMONY

 

Wie erkenne ich meinen Hauttyp? 

Wahrscheinlich haben Sie Ihren Hauttyp in einer der Beschreibungen wiedergefunden. 
 
Unsere Übersicht bietet Ihnen quasi einen Hauttyp-Test. Die untenstehende Tabelle ist eine gute Orientierung dafür, Ihren Hauttyp zu bestimmen. 
Sehen Sie nach, in welcher Spalte Sie die meisten Übereinstimmungen finden. Wenn Sie unsicher sind, lassen Sie sich eine Hautdiagnose bei einer guten Kosmetikerin machen HÄNDLERSUCHE 


 
Fazit 

Jede Haut hat unterschiedliche Bedürfnisse. Deshalb ist es sehr wichtig, die Pflege zu verwenden, die zu Ihrem Typ passt. Mit den passenden Produkten und anderen Maßnahmen, kann jede Haut in ihrer individuellen Schönheit erstrahlen. Erfahren Sie mehr zu den einzelnen Hauttypen in unseren zahlreichen Ratgebertexten.