Aloe Vera - was sie so besonders macht

13.06.2018

  

In den vergangenen 100 Jahren rückte immer mehr die Aloe barbadensis Miller oder auch Aloe Vera Linné, in den Vordergrund und wurde weltweit erforscht. Beschrieben wurde sie zuerst im Jahr 1735 von  Karl von Linné, Professor der Botanik und Direktor des Botanischen Gartens von Upsala. Sie gilt als die Aloe, die in Abhängigkeit von der Umgebung in der sie aufwächst, den größten Feuchtigkeitsspeicher mit vielen wichtigen Wirkstoffen für Mensch und Tier auszubilden vermag. Dieser Feuchtigkeitsspeicher entwickelt sich nach den klimatischen Bedingungen zu einem Festen Gel oder einem leicht flüssigen Gel.

Diese transparent und eher wasserklare Flüssigkeit wird heute im Sprachgebrauch als Aloe Vera bezeichnet. Aloe Vera gilt derzeit als weltweit als die Aloe Art mit der sichersten und zuverlässig positiven Wirkung für die Haut und für die Regeneration der Schleimhäute.

 

 

 

Diese einmalige Pflanze gehört auch zu den sogenannten Sukkulenten-Gewächsen. Das sind wasserspeichernde Pflanzen, die wenig Wasser brauchen, um zu überleben, aber auch nicht viel Regen vertragen können. Die immergrüne Pflanze wird auch als „Hundertjährige“ bezeichnet. Sie ist äußerst kraftvoll. Die majestätischen Blätter der Aloe Vera sind äußerlich mit einem wachsartigen Überzug versehen. Winzige Spaltöffnungen schließen sich über Tag und öffnen sich in der Nacht für den Stoffaustausch. Viele Jahre wächst die Pflanze. In dieser Zeit legt sie im Inneren ihrer Blätter einen wahren Feuchtigkeitsspeicher an mit schier unermesslichen Lebenskräften. Sie ist ein wahrer Überlebenskünstler. So hat sie ideale Schutzeigenschaften entwickelt, um lange Trockenperioden zu überstehen und sich vor Feuchtigkeitsverlust zu schützen. Vielleicht wird sie gerade deshalb immer wieder als „Wüstenlilie“ bezeichnet. In Trockenzeiten versucht die Pflanze, ihre Leidensperiode zu überstehen, indem sie ihre eigenen Inhaltsstoffe für ihr Überleben verwendet. Ihre wahre Schatzkammer – die prallgefüllten Feuchtigkeitsspeicher – liefern ihr in den anhaltenden Trockenperioden hervorragende Nähr- und Aufbaustoffe. Die äußere, stachelige Blattrinde bietet ihr vielfältigen Schutz, ganz besonders auch vor Tieren.

 

 

 

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