'Biodiversity in Good Company‘

30.01.2019

Mit der Beteiligung an der 'Biodiversity in Good Company' Initiative trägt Pharmos Natur dazu bei, eine immer breitere Öffentlichkeit für den Schutz der biologischen Vielfalt im Interesse von Wirtschaft und Gesellschaft zu gewinnen.

 

Biodiversität – „Wir sind alle ein Teil davon“

Biologische Vielfalt ist heute ein allgegenwärtiges Thema. Wir sind ja auch alle ein Teil davon. Für PHARMOS NATUR SIND der Schutz und die nachhaltige Nutzung der Artenvielfalt seit der Unternehmensgründung Ausgangsidee und Basis dafür, um qualitativ hochwertige Produkte  herzustellen, die den Menschen guttun. Unsere Werte und Inhalte gehen Hand in Hand mit dem Schutz der Ökosysteme. Rohstoffe, Pflanzenwachstum, Wasser, Luft, Energie – wir nutzen all diese „Dienstleistungen der Natur“. Als Mitglied der Initiative „Biodiversity in Good Company“ fühlen wir uns als Teil einer starken Gemeinschaft, die eine Gesamtvision auf sozialer, politischer und wirtschaftlicher Ebene verfolgt. Das ist für PHARMOS NATUR Antrieb und Herausforderung zugleich, um immer wieder neue Ideen umzusetzen.

 

 

Der Natur etwas zurückgeben

Als mittelständisches Unternehmen sind wir unmittelbar mit den Abläufen beschäftigt, die die gesamte Wertschöpfungskette betreffen. Wie eng Natur und Wirtschaft in Verbindung stehen, sieht man bei uns jeden Tag. Im partnerschaftlichen Miteinander mit Kleinbauern ist und besonders wichtig, das alles gut zusammenspielt: Anbau, Ernte, Verarbeitung, Rohstoffbeschaffung, Bezahlung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir sind der festen Überzeugung, dass die Qualität eines Produkts auf dem Feld bei den Bauern seinen Ausgang nimmt.

Deshalb sind qualitativ hochwertige und ganzheitlich verarbeitete Rohstoffe, angebaut in ökologischer Mischkultur, Grundlage für all unser Handeln und Tun. Liebevoll gehegt und gepflegt von ca. 250 Kleinbauern, mit denen wir weltweit zusammenarbeiten. Und hier geht die Verbindung weiter: Denn gute Rohstoffe kann es nur geben, wenn auch die Menschen, die sie anbauen und ernten, gut von ihren Einkünften leben, ihre Familien ausreichend ernähren und ihre Kinder auf die Schule schicken können. Das ist unser Anspruch. Erst dann entfaltet sich die ganze Energie der Natur mit all ihren Möglichkeiten und Ressourcen. Deshalb nehmen wir die Inhalte des Nagoya-Protokolls sehr ernst.  Es trägt dazu bei, „den Wert der biologische Vielfalt bei der Herstellung neuartiger Produkte besser zu berücksichtigen uns setzt wirtschaftliche Anreize für die Bewahrung und nachhaltige Nutzung der Natur“  (Bundesumweltministerium). PHARMOS NATUR zahlt  für Pflanzen und Rohstoffe jeher höhere Preise an Erzeuger, als es auf dem Weltmarkt üblich ist. Wir arbeiten mit den Kleinbauern in Partnerschaften auf Augenhöhe.

 

Gemeinsam Mensch und Natur verpflichtet

In Ecuador an der Pazifikküste wächst in Mischkultur und ganz ohne Chemie unsere besondere Aloe Vera. Grundlage ist eine stabile Partnerschaft, die sich in den letzten Jahren positiv entwickelt hat. Durch diese enge Zusammenarbeit sind langfristige Kooperationsvereinbarungen entstanden. Die Preise, die PHARMOS NATUR für die Pflanzen bezahlt, sind die Basis dafür, dass ca. 250 Kinder die Schule besuchen können, von der Grundschule bis zur Oberschule. Für Margot Esser-Greineder, Unternehmensgründerin, und Paul Greineder, Geschäftsführer, hat sich bestätigt: „Nachhaltigkeit funktioniert nur in Verbindung mit Ganzheitlichkeit.“ Es gibt keine Alternative zur ökologischen Landwirtschaft, Artenvielfalt und Biodiversität.

Besonders im Fokus steht für PHARMOS NATUR aktuell eine Partnerschaft in Bolivien und der aktive Schutz des Regenwaldes. Unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ gelingt es im Bereich Anbau des schwarzen Sesam Ursamens, die Verödung und Versteppung des Bodens zu verhindern. 50 Kleinbauern konnten sich aufgrund dieser Partnerschaft bisher im Süden Boliviens eine neue Existenz aufbauen. Sie lernen ihre Felder ganz ohne Chemie konsequent ökologisch und vor allem nachhaltig und langfristig zu bewirtschaften. Für alle bedeutet das eine faire und nachhaltige Lieferkette. Vom Feld bis zum fertigen Produkt.

Kleinbauern und ihre Familien zu fördern bedeutet Wohlstand und Frieden. Der Ausbau der regionalen Infrastruktur unterstützt die Eigenständigkeit der Menschen vor Ort. Weniger Landrodung wird durch mehr Fruchtbarmachung der Böden erreicht. Dies trägt auch zur Verbesserung des Mikroklimas bei. Eine Vielfalt von unterschiedlichen Kulturen in kleinflächigen Anbauten bietet Menschen, Tieren und Pflanzen einen besseren Lebensraum. Durch Schulbildung wird das Wissen weitergegeben. Hier schließt sich der Kreis wieder.

 

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